Werkstatt für Einzelstücke
Ein Tisch. Eine Lampe.
Hier wird nicht gefertigt, sondern gemacht. Ein Ring dauert vier bis sechs Tage, verteilt über zwei Wochen — weil zwischen den Schritten immer etwas abkühlen oder trocknen muss.
- Trauringe
- Umarbeitung
- Gravur von Hand
- Reparatur
Die Feile
Der längste Teil ist der, den niemand sieht.
Nach dem Löten ist ein Ring schief, dick und stumpf. Was danach kommt, ist Abtragen: grob, fein, feiner, bis die Form stimmt und die Wandstärke überall gleich ist.
- 4–6Tage am Stück
- 1Person, durchgehend
- 0Gussteile
- 28Jahre am Tisch
Der Staub
Was abgetragen wird, bleibt im Haus.
Jede Feile nimmt etwas weg. Was auf der Bank liegen bleibt, wird zusammengekehrt und wieder eingeschmolzen — bei diesen Mengen lohnt sich das, und es gehört ohnehin dem Kunden.
Die Flamme
Achthundert Grad, und dann Ruhe.
Auf diesem Block wird gelötet. Das Lot fließt nur, wenn beide Seiten gleich heiß sind: zu wenig, und die Naht bleibt offen — zu viel, und der Ring fällt in sich zusammen. Dazwischen liegen ein paar Sekunden.
Was möglich ist
Drei Wege zum eigenen Stück.
- Von vornEntwurf
Ein Gespräch, eine Zeichnung, ein Silbermodell zum Anprobieren. Danach erst wird Gold angefasst.
- Aus AltemUmarbeitung
Erbstücke werden eingeschmolzen und neu aufgebaut. Steine bleiben, die Form wird neu.
- Am SchlussGravur
Von Hand gestochen, nicht gelasert. Man sieht den Unterschied im Streiflicht.
- 01Gespräch, Hand ansehen, Größe messen1 Stunde
- 02Zeichnung und Silbermodell1 Woche
- 03Material und Steine aussuchennach Absprache
- 04Sägen, löten, feilen, hämmern4–6 Tage
- 05Polieren, mattieren oder patinieren1 Tag
- 06Gravur von Hand1 Tag
Anfrage
Kommen Sie mit einer Vorstellung.
Ein Foto aus dem Internet ist ein guter Anfang und ein schlechtes Ziel. Sagen Sie, was das Stück können soll, dann finden wir die Form dazu.
Demo-Seite von IMPERAMUS. Firmenname, Bilder und Angaben sind erfunden, das Formular verschickt nichts.